Foo Fighters verdrängen die Guano Apes

Berlin (dpa) – Die amerikanische Rockband Foo Fighters hat sich auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Album-Charts gekämpft. Ex-Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl und seine Kollegen verdrängten mit ihrem siebten Studioalbum «Wasting Light» die Guano Apes von der Spitze.

Die deutsche Band war vergangene Woche mit ihrer Comeback-Platte «Bel Air» auf der Eins eingestiegen und rutschte nun auf Rang vier. Das teilten die Marktforscher von Media Control in Baden-Baden mit. Zwischen den Rockbands liegen Herbert Grönemeyer und Adele – der Deutsche mit «Schiffsverkehr» erneut an zweiter Stelle, die Britin rückte mit «21» von Platz fünf auf Platz drei.

Der Rapper Fler stürmte erneut mit einem Album in die Top Ten – «Airmax Muzik 2» platzierte sich gleich auf Platz sechs. Der legendäre Paul Simon schafft es mit dem Album «So Beautiful Or So What» auf Position 20. Udo Lindenberg und das Ensemble vom Theater am Potsdamer Platz in Berlin kommen mit den Aufnahmen «Hinterm Horizont – Das Musical über das Mädchen aus Ostberlin» auf Platz 29. Den besten Sprung nach vorn machen die Flippers: Ihr «Best Of Live» rückt von Platz 66 auf neun vor.

In den Single-Charts behaupten Jennifer Lopez und Pitbull ihren Platz eins mit «On The Floor». Snoop Dogg vs. David Guetta machen mit dem Remix «Sweat» vier Positionen gut und kommen jetzt auf Platz zwei. Rihanna landet mit ihrem Song «S&M» auf Rang drei (Vorwoche: zwei).

Höchster Neueinsteiger in der Single-Hitparade ist derweil der «Deutschland-sucht-den-Superstar»-Zweitplatzierte von 2010, Menowin Fröhlich. Sein Lied «If You Stayed» steigt auf Platz 21 ein. Menowin sitzt zurzeit eine Haftstrafe ab. Auf Platz 27 sind die Söhne Mannheims neu platziert («Ist es wahr (Aim High)») und auf Platz 35 der R&B-Sänger Taio Cruz mit dem Lied «Telling The World».


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