Helene Fischer als Auftragskillerin im Tatort mit Til Schweiger

Helene Fischer Tatort (c) foto: NDR / Gordon TimpenEs ist das erste Mal, dass wir uns einen Tatort im ARD anschauen. Und Grund dafür ist Helene Fischer. Nachdem Sie schon zum Jahresende erfolgreich bewiesen hat, dass Sie locker eine 3 Stunden TV-Sendungen meistert, in welcher sie nicht nur moderiert, sondern auch noch durchgehend singt, sind wir tatsächlich gespannt, ob die universale Entertainment-Maschine auch als Schauspielerin Talent hat.

Es ist wieder einer dieser Filme mit Til Schweiger. Einer dieser Filme, in welcher seine Tochter seine Tochter spielt, eine Reihe deutscher Schauspieler uns daran erinnern, wie weit wir von Hollywood entfernt sind und einer Story, die einfallsloser eigentlich nicht sein könnte.

Helene Fischer, die eine russische Killerin (mit erotischer Vergangenheit) spielt, entführt Til Schweiger’s Tochter inkl. seiner Tatort-Ehefrau. Dazwischen gibt es die obligatorischen „wir suchen nach Spuren, die uns zu den Entführten bringen“. Mittendrin ein Til Schweiger in Bestform, der über den ganzen Film zwar nur einen einzigen Gesichtsausdruck zeigt, diesen aber über die Jahre perfektioniert hat.

Helene Fischer hingegen spielt ihre Rolle unerwartet gut, spricht sogar russisch und hat laut eigenen Angaben sogar extra Schusswaffentraining genommen. Sie verkörpert eine sehr kühle, berechnende und ernste Person, die ihren Geiseln einmal täglich ein Fertiggericht serviert. Ungefähr so stellen wir uns Helene Fischer privat vor, im Alltag mit ihrem Florian Silbereisen.

Ob das ganze Drama für die Entführten gut ausgegangen ist und es ein Happy End gab, wollen wir an dieser Stelle nicht vorweg nehmen. Wer den Tatort verpasst hat, kann ihn sich über die ARD Mediathek beliebig oft ansehen.

Ein bisschen wirkte dieser Tatort wie eine unglückliche Folge von „Alarm für Cobra 11“, in welcher sich auch immer der ein oder andere Promi als Schauspieler versucht.

© Foto: NDR / Gordon Timpen


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